Thomas Heinze aus Rudolstadt begab sich zusammen mit einem Freund vier Monate lang auf die Reise entlang der imaginären Linie zwischen Europa und Asien.
Über den verschneiten polaren Ural ging es zum gewaltigsten sibirischen Strom: dem Ob. Im zentralen Ural verhaftete sie der Russische Geheimdienst FSB. Jekaterienburg und das Zentrum der russischen Rüstungsindustrie Magnitogorsk waren die nächsten Etappen bevor es durch die kasachischen Steppen zum Kaspischen Meer weiter ging. Hier besuchten die zwei Abenteurer eine muslimische Pilgerstätte in der Wüste. Der austrocknende Aralsee mit in der Wüste liegenden Fischkuttern war vielleicht der bizarrste Teil der Reise.
Obwohl sich bei diesem Wetter kaum jemand aus dem warmen Wohnzimmer wagt, fanden 35 Interessierte den Weg in die Bibliothek und lauschten gespannt demVortrag des Rudolstädters, der auf seiner Reise nicht nur eindrucksvolle Landschaften bestaunen konnte, sondern auch immer wieder den Weg hin zu den Menschen suchte, um deren Land und Kultur besser kennenzulernen.








