Pogo im Bratwurstland. Punk in Thüringen

Punk’s not dead. Diese geläufige Floskel kann auf eine Subkultur angewandt werden, die einen Sammelbegriff meint. Punk ist extrem vielfältig, ist Provokation, der Auftritt als Störenfried war das Programm. Punk in der DDR ist vorbei, aber nicht gestorben. Der Krawall, den die Punks veranstalteten, währte genau zehn Jahre, von 1979 bis 89.
Vielleicht führten sie nicht den Zusammenbruch des Staates herbei, aber sie erzeugten eine nervöse Balance des Systems, die 1989 nicht mehr zu halten war.
Welchen Einfluss und welche Repressalien die junge Bewegung der Punk-Kultur in der DDR und speziell in Thüringen erlebte und bewirkte, wird in einer ausgedehnten und zahlreich bebilderten Studie von Anne Hahn, selbst Organisatorin zahlreicher Punk-Konzerte vor 1989, erzählt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit berichtet die Autorin von 30 Jahren „Punk in Thüringen“, begleitet von neuen „Punk-Anekdoten“ des Thüringers Montezuma Sauerbier. Bei der Präsentation werden eine Dia-Show mit zahlreichen Fotografien zum Thema, eine Musikauswahl und eine abwechslungsreiche Lesung aus Textstücken und Punk-Anekdoten zu Gehör und Ansicht gebracht.
Zu dieser Veranstaltung, organisiert in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und dem Freizeitzentrum, lädt die Stadtbibliothek Neustadt am Dienstag, 25.8., 19.30 Uhr in das Exil-Café des Freizeitzentrums (Dimitroffstr. 4) ein. Der Eintritt ist frei.

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Published in: on August 19, 2009 at 10:25 am  Schreibe einen Kommentar  

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