Nationalpreis für Isabel Allende

Die chilenische Schriftstellerin Isabel Allende erhielt am 2. September den chilenischen Nationalpreis für Literatur.

Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in der peruanischen Hauptstadt Lima geboren. Von ihrem achtzehnten Lebensjahr an arbeitete Isabel Allende als Journalistin und moderierte eine chilenische Fernsehsendung. 1962 vermählte sie sich mit dem Bauingenieur Michael Frías, und im Jahr darauf wurde sie von ihrer Tochter Paula entbunden. Ihr Sohn Nicolás folgte 1966.
Als Journalistin engagierte sich Isabel Allende für die Bekämpfung des Hungers in der Dritten Welt und die Durchsetzung von Frauenrechten. Beim chilenischen Fernsehen moderierte sie eine Reihe verschiedener Sendungen. Mit anderen Frauen zusammen gründete sie die bis dahin einzige feministische Zeitschrift Chiles, „Paula“, in der sie auch für die linke Volksfront-Regierung ihres Großcousins Salvador Allende (1908 – 1973) schrieb. Außerdem gab sie die Kinderzeitschrift „Mampato“ heraus und arbeitete an der Filmzeitschrift „Maga-Cine-Ellas“ mit.
Nach dem blutigen Militärputsch von General Augusto Pinochet gegen die Regierung von Salvador Allende am 11. September 1973 ging Isabel Allende ins Exil (Caracas, 1975).

(Infos: http://www.dieterwunderlich.de)

Zahlreiche ihrer Bestseller wie „Das Geisterhaus“, „Fortunas Tochter“, „Porträt in Sepia“, „Mein erfundenes Land“ oder „Zorro“ können bei uns ausgeliehen werden.

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Published in: on September 8, 2010 at 6:37 am  Schreibe einen Kommentar  

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