Neue Filme im Februar

Filme der Coen-Brüder: Fargo, No country for old men, Hudsucker, Burn after reading und Big Lebowski außerdem schon länger im Bestand: O brother, where art thou (Ein Schwenk über die bisherigen Filme und ein Kurzportrait der Brüder in der Zeit, Kurzbeschreibung zu den Filmen auf  mojoba.de)

Neues vom deutschen Film:

Poll – Es gibt keine Untergänge – nur Übergänge. Unter diesem Credo erlebt die junge, künstlerisch hochbegabte Oda von Siering das Ende einer Epoche: Im Sommer 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, steht der Zerfall des deutsch geprägten, zum russischen Kaiserreich gehörenden Baltikums unmittelbar bevor.  Ein Zerfall, der Odas Leben, ihre aristokratische Familie und alle Gewissheiten bedroht – und der sie dennoch zu ihrem Glück zwingt. Die Begegnung mit einem estnischen Anarchisten und Schriftsteller wird Odas Schicksal bestimmen.Die Geschichte einer alles wagenden Liebe. Ein historisches Drama vor den Flächenbränden Europas. Großes Kino aus Deutschland. Das alles ist POLL.“ (Alles zum Film auf der zugehörigen website , Filmkritik auf critic.de, )

Stadt Land Fluss – Sechzig Kilometer entfernt von Berlin, mitten im Baruther Urstromtal liegt Jänickendorf und dort befindet sich auch die Agrargenossenschaft EG „Der Märker“. Hier macht Marko (Lukas Steltner) eine Ausbildung zum Landwirt. Marko ist ein ruhiger, zurückhaltender Typ, der schon seitdem er fünfzehn Jahre alt ist, allein lebt. Seine Mutter ist Alkoholikerin. Jacob (Kai-Michael Müller) hat sein Abi gemacht und gerade seine Lehre zum Bankkaufmann geschmissen. Der Job war ihm zu dröge. Jetzt versucht er sich in der Aggrargenossenschaft als Praktikant. Irgendwann mitten zwischen Kuhdung und Erntemaschinen kommen sich die beiden langsam näher. Bei einem gemeinsamen Ausflug nach Berlin knallt es dann so richtig, doch keiner der beiden hat sich Gedanken gemacht, wie man diese Liebe in Brandenburg ausleben möchte. kino-zeit.de (Besprechung im Fluter und im NDR)

Picco – „Picco“ wirft einen authentischen und kompromisslosen Blick auf die Endstation des Themas Jugendgewalt, auf scheinbar verlorene Jugendliche – und auf ein Justizvollzugssystem, das auf ganzer Linie scheitert. Und auch wenn es anders erscheint auf den ersten Blick: In diesem System gibt es keine Täter. Jeder hier ist ein Opfer. Basierend auf wahren Begebenheiten. (Mehr zum Film in der Berliner Zeitung und auf critic.de)

Ein Freund von mir – „So lange ich denken kann, habe ich alles richtig gemacht.“ Das sagt Karl (Daniel Brühl), ein junger Mathematiker, der als Nachwuchs-Führungskraft in einer großen Versicherung arbeitet. Dass etwas fehlt in seinem Leben, entdeckt er erst durch die Begegnung mit Hans (Jürgen Vogel), der ihn in existenzielle Dinge einweiht: In die Magie des Nacktporschefahrens zum Beispiel, oder in die Kunst, wahre Königinnen wie Stelle (Sabine Timoteo) unter Tausenden zu erkennen. (Besprechung in der Süddeutschen und im Spiegel)

Filmtipp: Der Dieb des Lichts – Herr Licht, so nennen die Bewohner eines kirgisischen Dorfs in einem abgelegenen Tal ihren einzigen Elektriker. Svet-Ake ist ein gutmütiges Männlein, dessen größte Sorge anfangs ist, zu seinen drei Töchtern noch männlichen Nachwuchs zu zeugen. Er zweigt den sündteuren Strom illegal ab – bis ihn die Behörden dabei erwischen und er seinen Job loswird. Da kommt ein dubioser Politiker ins Dorf und versichert, Svet-Akes bislang belächelte Vision von einer autonomen Stromversorgung durch Windräder umzusetzen. Doch das sind nur leere Versprechungen. (Besprechung auf schnitt.de, im NDR und im Deutschlandradio)

Weitere neue Filme im Bestand: Spiel mir das Lied vom Tod, Der Clou, Der grosse Bellheim, Schlappschuss, Babettes Fest, Tante Danielle, Das Ende ist mein Anfang, Jane’s journey, Der Herr der Ringe – Trilogie, Palermo shooting, Dschungelkind

Kinderfilmklassiker: Das Dschungelbuch, Ein Hund namens Beethoven, Der König der Löwen, Pingu

Published in: on Februar 7, 2012 at 10:16 am  Schreibe einen Kommentar  

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