DVDs neu im Januar

The Artist: Mit insgesamt fünf Oscars und zahlreichen weiteren Filmpreisen ausgezeichnet ist Regisseur Michel Hazanavicius mit The Artist ein artistwahres Wunder gelungen: Ein Stummfilm in schwarz-weiß bezaubert im Jahr 2011 Publikum und Kritik weltweit gleichermaßen.
George Valentin ist ein Superstar: Bei der Premiere seines neuen Films liegt ihm 1927 ganz Hollywood zu Füßen. Der Draufgänger und Charmeur genießt das Leben in vollen Zügen, seine Arroganz kennt keine Grenzen. Der zufälligen Begegnung mit einer jungen Statistin misst er weiter keine Bedeutung bei. Als das Mädchen namens Peppy Miller ihm kurz darauf bei Dreharbeiten wieder begegnet, knüpfen die beiden erste zarte Bande. Doch das Aufkommen des Tonfilms verändert ihrer beider Leben plötzlich von Grund auf. Während Valentin, der sich weigert zu sprechen, keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt, steigt Peppy zum neuen Stern am Himmel Hollywoods auf.(Seite zum Film inkl. Trailer, Rezension auf www.mannbeisstfilm.de)

melnchMelancholia: Justine feiert ihre Hochzeit im Landhaus ihrer älteren Schwester Claire. Kein schönes Fest: Erst bleibt die Stretch-Limo mit den Eheleuten stecken, die Mutter entpuppt sich als Furie, der Vater als Lustmolch, der Schwiegervater als korrupter Machtmensch, der stinkreiche Schwager als aufbrausendes Arschloch. Justine gibt sich auf dem Golfplatz einem Fremden hin. Claire versucht, Justine aus ihrer Depression zu befreien. Während der Planet Melancholia auf die Erde zurast und die Panik wächst, kommen die Schwestern einander näher. VideoMarkt (Seite zum Film, Rezension in der ZEIT)

Kriegerin: Marisa ist Anfang 20, Neonazi und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie lebt in einer ostdeutschen kriegKleinstadt, hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld dafür gibt, dass ihr Freund Sandro im Knast landet und ihre Welt aus den Fugen gerät. Der Sommer hält noch mehr Ärger für sie parat: Die 15-jährige Svenja drängt in Marisas Clique, macht ihr den Platz streitig, und der afghanische Flüchtling Rasul sucht sich ausgerechnet ihren Badesee zum Schwimmen aus. VideoMarkt (Seite zum Film, Rezension auf www.3sat.de und im Spiegel)

fast Faust: Sokurows FAUST ist nicht nur die Verfilmung von Johann Wolfgang von Goethes Klassiker, sondern auch eine radikale Neuinterpretation des Mythos. In deutscher Sprache mit deutschen, österreichischen und russischen Schauspielern, u.a. Johannes Zeiler (Wiener Schauspielhaus) als Faust, Isolda Dychauk (BORGIA) als Gretchen, Anton Adassinsky (DEREVO-Theater) als Wucherer/Mephisto und Hanna Schygulla, gedreht, schuf Russlands Regiestar Alexander Sokurow einen magischen und zugleich verstörenden Film. Einen FAUST, wie man ihn kennt, aber doch noch nie mit solcher Wucht auf der Leinwand gesehen hat. (Interview mit dem Regisseur Alexander Sokurow in der ZEIT, Kritik auf www.dradio.de und auf www.negativ-film.de)

Ausserdem neu: Lachsfischen im Jemen, Türkisch für Anfänger, Die eiserne Lady, Snow White and the Huntsman, Wasser für die Elefanten, Grüne Tomaten, Die Frau in Schwarz, Russendisko, Ziemlich beste Freunde, Der Film deines Lebens

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Published in: on Januar 17, 2013 at 3:33 pm  Schreibe einen Kommentar  

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