Tiptoi-Bücher in der Bibliothek

img_20161007_142032Das Tiptoi-System vom Ravensburger Buchverlag kann Geräusche, Musik oder Hintergrundberichte zum Buch hörbar machen und spielerisch Wissen vermitteln.

Insgesamt stehen erst einmal 24 Tiptoi-Bücher zur Ausleihe bereit.
Die Bilderbücher (ohne Stift) können ab sofort in der Bibliothek ausgeliehen und zu Hause mit dem eigenen Stift gelesen werden. Wer Tiptoi noch nicht kennt, kann diese Bücher in der Bibliothek  mit den entsprechenden Stiften ausprobieren.

Published in: on Oktober 7, 2016 at 2:43 pm  Schreibe einen Kommentar  

Urlaubszeit – Lesezeit – Empfehlungen

Einen wunderschönen Sommer, viele erholsame Urlaubstage, ob in näherer oder fernerer Umgebung – natürlich immer mit der passenden Lektüre aus Ihrer Bibliothek, das wünscht Ihnen das Team der Neustädter Stadtbibliothek.

Da der eBook-Reader für viele Leser inzwischen ein unverzichtbarer Begleiter geworden ist (vor allem bei Fernreisen), beziehen sich einige unserer Empfehlungen auch auf das Online-Angebot, das dem Thüringer Bibliotheksnetz ThueBIBNet zu entnehmen ist.

Jonas Jonasson: Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

jonassonJohan Andersson – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch »Mörder-Anders« genannt – ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna Kjellander, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotel-Rezeptionisten Per Persson gründen sie eine »Körperverletzungsagentur« mit Mörder-Anders in der Rolle des Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis Mörder-Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen Mörder-Anders und seine Freunde gründlich in die Zange …
Augenzwinkernd und respektlos nimmt Jonas Jonasson die menschliche Profitgier aufs Korn und hat mit Anders einen unvergesslichen Anti-Helden erschaffen.

Elke Heidenreich: Alles kein Zufall. Kurze Geschichten heidenreich

Alle wollen immer glücklich sein. Aber was ist eigentlich Glück? Und wer war schon dauerhaft glücklich? Was ist dieses Leben, diese Reihe von unterschiedlichen Momenten, die manchmal wirken, als hätte irgendein Gott gewürfelt? Elke Heidenreich erzählt von sich, von Liebe und Streit, von Begegnungen und Trennungen, von Tieren, Büchern und damit von uns allen. Sie zeigt in kurzen Geschichten, traurigen und komischen Szenen all die Situationen, in denen jeder sich wiedererkennt – und die dann zusammenwachsen zu einem einzigen Roman jedes unwiederholbaren Lebens. Denn wenn man nur genau genug hinschaut, ist so ein Menschenleben mit all seinen Glücks- und Unglücksfällen alles andere als ein Zufall.

Thomas Enger: Gejagt (Henning-Juul-Roman ; 4)

engerFür welches Geheimnis würden sie töten? Nach dem Tod ihres Vaters nimmt sich Hedda Hellberg eine Auszeit – und taucht nicht wieder auf. Als Henning Juuls Exfrau Nora von dem Verschwinden ihrer ehemaligen Schulfreundin erfährt, kann sie nicht glauben, dass diese freiwillig ihre Familie verlassen hat. Schnell findet sie heraus, dass Hedda in einen schwedischen Mordfall verwickelt ist. Als Nora bei ihren Nachforschungen stecken bleibt, wendet sie sich an Henning – und bald befindet sich das Expaar auf gefährlichem Terrain. Denn irgendjemand ist bereit zu töten, um eines der dunkelsten Geheimnisse der europäischen Geschichte zu bewahren …

Wieder ein höchst spannender Thriller mit anhaltendem Lesesog, der im überraschenden Finale alle Handlungsfäden zusammenführt.

Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeitwells

Schon der Debütroman von Benedict Wells war ein großer Erfolg: „Becks letzter Sommer“ wurde mit Christian Ulmen sogar verfilmt. Mit „Fast genial“ gelang dem 1984 in München geborenen Autor dann sofort der Sprung auf die vorderen Plätze der Bestsellerliste. Der neue Roman von Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“.

»Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.« Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Marco Polo – Raus & Los!

poloDie neuen Marco Polo Raus & Los! Erlebnisführer: 66 Ausflugstipps lassen die Langeweile den Koffer packen und der Urlaub zu Hause beginnt. Zum Beispiel: Eifel, München, Hamburg, Münsterland, Rhön/Spessart…

Erlebnis-Guide und Erlebnis-Karte für Ausflug, Wochenende und Urlaub: mit Raus & Los finden Sie das passende Ausflugsziele nach Lust, Laune und Wetter! 66 Ausflugstipps werden im Buch ausführlich beschrieben und sind in der großen Erlebniskarte verzeichnet.

Jane Gardam: Ein untadeliger Manngardam1

Alles an Edward Feathers ist ohne Fehl und Tadel – seine Garderobe, seine Manieren und sein Ruf als Anwalt mit glänzender Karriere in Hongkong. Nun ist er alt und muss mit dem Tod seiner Frau Betty zurechtkommen, so wie er immer mit allem zurechtgekommen ist. Seine perfekte Haltung täuscht alle und manchmal sogar ihn selbst. Doch mit Bettys Tod bricht etwas in ihm auf, und behutsam beginnt Feathers, vergangene Ereignisse ans Licht zu holen. An einem kalten englischen Wintermorgen setzt er sich ans Steuer seines Wagens und fährt los, das eigene Leben zu erkunden.

„Jane Gardam erzählt nicht nur die Lebensgeschichte eines „untadeligen Mannes“, sondern nebenbei auch ein Stück Geschichte des britischen Empires SWR 2 Buch der Woche am 9.11.2015

Onleihe: eBook

gardam2Jane Gardam: Eine treue Frau

Manchmal vergisst Betty, dass sie keine Chinesin ist, so selbstverständlich nah ist ihr das Land, dessen Sprache sie seit Kindertagen beherrscht. Diese elementare Liebe zum Fernen Osten verbindet sie tief mit ihrem künftigen Mann Edward Feathers, dem jungen Star unter den Richtern der Krone in Hongkong. Als Betty Edward ewige Treue verspricht, weiß sie intuitiv, dass ihre Ehe kaum auf wilder Leidenschaft gründen wird. Doch sie ahnt nicht, dass sie nur eine Stunde später der Liebe ihres Lebens begegnen wird, Edwards Erzrivalen Terry Veneering.

Jane Gardams „Eine treue Frau“ ist ein umwerfend kluger, zarter Roman über die Spielarten von Liebe und Begehren.

Der 3. Teil der Trilogie, „Letzte Freunde“ erscheint im Oktober 2016.

Onleihe: eBook

Published in: on Juli 22, 2016 at 11:54 am  Schreibe einen Kommentar  

Leser empfehlen: „Er ist wieder da„ von Timur Vermes

Wir kommen einfach nicht los wir Deutschen – von unserer Vergangenheit. Der Romanheld, Herr A. Hitler, erwacht putzmunter im Jahre 2011 auf einem Grundstück mitten in Berlin. Eindrucksvoll beschrieben wird in der Ich-Form wie Herr Hitler – mit dem Wissensstand von 1945 – die heutige Realität in Deutschland, 66 Jahre nach Kriegsende, analysiert. Der Verfasser, selbst Jahrgang 67, beeindruckt mit dem Duktus unda1e13b8f6796145a dem bekannten Sprachschatz Hitlers. Dieser hält uns den Spiegel zu Fehlentwicklungen unserer Gesellschaft vor. Insbesondere wird die Arbeit einiger Medien und die der NPD aufs Korn genommen. Von einem Privatsender erhält er eine eigene Fernsehshow um seine Kommentare zum Tagesgeschehen abzugeben. Man hält diesen Mann für einen begnadeten Parodisten. Aber er ist es wirklich. Und so wird es stellenweise ernst mit der beabsichtigten Satire. Seine Sendungen im Fernsehen und bei YouTube erfahren einen stetigen Zuschauerzuwachs. Seine Anhängerschar wächst. Der Autor lässt offen, wohin sich dieser Trend bewegt. Die Frage ist, ob diese Reflektion der Person des Führers bedarf? Ich bin neugierig auf die geplante Verfilmung 2015 und auf eine Fortsetzung des Romans.
Fazit : Unbedingt lesenswert; aber Vorsicht bezüglich der Bewertung der Persönlichkeit. Herr Hitler war vor allem nicht nur nett. (W. Priebs)

Published in: on Januar 22, 2015 at 3:29 pm  Comments (1)  

Buchtipp: „Bruno Chef de police“ von Martin Walker

Bruno Courrèges – Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis – wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Einbruno algerischer Einwanderer, dessen Kinder in der Ortschaft wohnen, ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran, Träger des Croix de Guerre, und weil das Verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat, werden auch nationale Polizeibehörden eingeschaltet, die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf. (Verlagstext, erschienen 2009 bei Diogenes)

Weitere Bücher von Martin Walker in unserem Bestand: Grand Cru (2. Fall), Schwarze Diamanten (3. Fall) und Delikatessen (4. Fall)

Eine Seite über die Bücher und den Autor
Der FOKUS über den „Kumpel-Kommissar“

Martin Walker im Interview
Videobesprechung auf dailymotion.com

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Foto: © Bastian Schweitzer / Diogenes Verlag

Autor: Martin Walker, geboren 1947, ist gebürtiger Schotte und nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und studierte Geschichte in Oxford sowie internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Danach war er 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er Vorsitzender eines privaten Think-Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in neun Sprachen. (Verlagstext)

Published in: on September 9, 2013 at 11:14 am  Schreibe einen Kommentar  

Buchtipp: Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Green„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod. (Rezension mit Video im NDR2, Besprechung und ein Interview in der Süddeutschen Zeitung, Leserrezension auf literatwo.wordpress.com, Interview auf die-blaue-Seite.de)

© Peter Andreas Hassiepen

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (Hanser, 2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Inzwischen wird Green mit Philip Roth und John Updike verglichen. Er lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Indianapolis. Das Schicksal ist ein mieser Verräter, das in den USA schon vor dem Erscheinen ein Bestseller war, erschien bei Hanser.

 

Published in: on Juli 11, 2013 at 1:09 pm  Schreibe einen Kommentar  

Buchtipp: „Der Mann, der Bäume pflanzte“ von Jean Giono

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Ein Klassiker der französischen Literatur, neu illustriert von Quint Buchholz: Kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt der Schäfer Elzéard Bouffier, in der verödeten, zerstörten Provence Bäume zu pflanzen. Einfach so, um die Welt wieder schön zu machen, pflanzt er Tag für Tag, jahrzehntelang. Und schafft es tatsächlich, dadurch vielen Menschen ein Stück Lebensfreude zu schenken. Die Bilder des preisgekrönten Malers und Illustrators Quint Buchholz unterstreichen die hochaktuelle Thematik, die in dieser Geschichte liegt: Ein Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur nachhaltig zu verändern. (Verlagstext)
Erschienen 2011 im Hanser-Verlag

Links: Zeichentrickfilm auf Youtube, eine ältere Textfassung mit Karten und Fotos der Gegend, ausführliche Seite zum Buch mit Verweisen auf den Film und ähnliche Projekte, ein Artikel von Konrad Heydenreich als PDF aus: Ethik & Unterricht, (2)1991, Heft 3, S. 34-39

Der Autor: Jean Giono (1895-1970) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Frankreichs. Der überzeugte Pazifist übte harsche Kritik an der Zivilisation des 20. Jahrhunderts. Giono lebte völlig zurückgezogen in der Provence, er veröffentlichte zahlreiche Romane, Gedichte und Theaterstücke. Das Werk des ‚Homers der Provence‘ ist gekennzeichnet von einer urwüchsigen Bejahung des Lebens und seiner pazifistischen Grundhaltung. In den dreißiger Jahren übertrug er Melvilles ‚Moby Dick‘ ins Französische und verfasste anschließend ‚Melville zum Gruß‘. (Amazon)

© Carl Hanser Verlag

Der Illustrator: Quint Buchholz,  geb. 1957 in Stolberg, ist Buchautor und zählt zu den wichtigsten Buch-Illustratoren in Deutschland. Aufgewachsen ist Buchholz in Stuttgart und studierte nach dem Abitur in München an der Ludwig-Maximilians-Universität zuerst Kunstgeschichte, danach an der Münchner Akademie der Bildenden Künste Malerei und Grafik. Bekannt wurde Quint Buchholz vor allem durch seine Kinder- und Jugendbuchillustrationen. Seine Werke greifen Momente des Fotorealismus, Pointilismus und des magischen Realismus auf und basieren auf einer selbstentwickelten Mal- und Zeichentechnik. Seine Bücher sind inzwischen in über zwanzig Sprachen publiziert und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Heute arbeitet der Maler und Illustrator im eigenen Atelier in München-Haidhausen und lebt gemeinsam mit seiner Frau, seinen drei Kindern (und einer Katze) in Ottobrunn bei München. (Amazon)

Published in: on Mai 7, 2013 at 1:33 pm  Schreibe einen Kommentar  

Buchtipp: „Bambi“ von Felix Salten

Vergessen wir alles, was wir über Bambi zu wissen glauben. Der Roman von Felix Salten ist ein Meisterwerk, das wiederentdeckt werden muss. Er erzähltbamb unsentimental, ohne Verniedlichung und voller Bezüge auf die Grundfragen des Lebens.
Im schützenden Dickicht des Waldes wird das Rehkitz Bambi geboren und von seiner Mutter in die Geheimnisse und die Gefahren des Lebens eingeweiht. Mit seinen Freunden Faline und Gobo erlebt Bambi zahlreiche Abenteuer und ist dabei ständig auf der Hut vor Ihm, dem Menschen. Als Bambi seine Mutter bei einer Treibjagd verliert, ist er ganz auf sich gestellt, und als jungem Rehbock stehen ihm neue Herausforderungen bevor: Er verliebt sich in seine Jugendfreundin Faline, und bald bekommen sie Nachwuchs. Nun ist Bambi »der Alte« des Waldes und gibt seine Lehren an die Nachgeborenen weiter. (Unionsverlag, 2012)

»Ich las ›Bambi‹ auf dem Weg von Paris nach Calais. Sobald ich es beendet hatte, gab ich es meiner Frau, die es las und der Gattin meines Neffen weiterreichte, die es las, um es meinem Neffen zu geben. So saßen wir vier durch drei Stunden und lasen in stiller Versunkenheit. Nur wenige Bücher bestehen eine solche Probe.« (John Galsworthy)

»Die Tiere können Ihnen nicht dafür danken, so müssen es die Menschen tun.« (Stefan Zweig an Felix Salten, Brief vom 20.12.1931)

saltenfelixDer Autor

Felix Salten, 1869 in Budapest geboren, übersiedelte kurz nach seiner Geburt nach Wien. Er arbeitete als Journalist in Wien und Berlin und verfasste Prosa, Theaterstücke, Operettenlibretti und Drehbücher. Neben seinen erfolgreichen Tiergeschichten schrieb er Gesellschaftsromane, Reportagen, Enthüllungsbücher über das österreichische Kaiserhaus und den anonym erschienenen Roman »Josephine Mutzenbacher«. 1938 floh er in die Schweiz. Für 1000 Dollar kaufte ihm Walt Disney die Filmrechte an »Bambi« ab. Felix Salten starb 1945 in Zürich.

Links

„Das Bambi ist tot, es lebe der Bambi“ Rezension auf http://www.sonntagszeitung.ch

„Bambi lesen“ Rezension auf fm4.orf.at

Zur Ausstellung in Wien über den österreichischen Autor im Deutschlandradio

„Kollege Bambi – Das ‚fabelhafte‘ Leben des Felix Salten“ von Marco Schicker im Pester LLoyd

Published in: on Februar 6, 2013 at 1:39 pm  Schreibe einen Kommentar  

Buch des Monats: Jetzt auf allen Bestsellerlisten!

bestsellerGeschichten vom Lesen, Schreiben und Büchermachen
Herausgegeben von Daniel Kampa und Daniel Keel

Leidenschaftliche, sogar kriminelle Bibliomanie, Lesen als staatsfeindliche Aktivität, Vorlesen als erotisches Vorspiel, Schreibblockaden, Verleger am Rande des Nervenzusammenbruchs, staubige Bücherhöhlen … aber auch vom Glück des Schreibens und des Lesens und von den allerschönsten Seiten des Büchermachens und Bücherverkaufens erzählen 60 Diogenes Autoren in diesem Buch anlässlich des 60. Verlagsjubiläums. Ein Buch für alle, die ohne Bücher nicht leben können (wohl aber ohne Bestsellerlisten).

Biografische Anmerkung zu den Herausgebern

Daniel Keel, geboren 1930 in Einsiedeln, verstarb 2011 an seinem Wohnsitz in Zürich. Er gründete 1952 den Diogenes Verlag, den er über die folgenden sechs Jahrzehnte zusammen mit seinem Geschäftspartner Rudolf C. Bettschart aktiv bis zuletzt leitete.

Rezension auf literaturmarkt.info und auf klappentexterin.wordpress.com

Published in: on Dezember 10, 2012 at 9:30 am  Schreibe einen Kommentar  

Buchtipp für November: „Nur wer träumt, ist frei“ von E.W. Heine

Dies ist kein Buch über Gefängnisse. Es ist die Geschichte einer seltsamen Freundschaft zwischen einem freien Gefängniswärter und einem unfreien Zoowärter. In ihr wird die ganze Absurdität unseres Freiheitsbegriffes deutlich. Also doch ein Buch über Gefängisse!? Ja, aber über solche, die jeder mit sich herumträgt. Unser Verhältnis zur Freiheit ist eben so skurril, daß sich dieses Thema nur als Satire behandeln läßt. Und genau das tut Ernst W. Heine – witzig, geistreich, unterhaltsam.

© Fotostudio Daniel

Autor:
E.W. Heine, in Berlin geboren, arbeitete über ein Jahrzehnt als Architekt in Südafrika und mehrere Jahre in arabischen Ländern. Er ist ein Meister der kleinen Form satirisch-makaberer Miniaturen wie der großen Form des opulenten historischen Romans. Mit seiner Mittelalter-Trilogie erweckte er höchst erfolgreich eine Welt voller Geheimnisse, Sinnlichkeit und Tragik zum Leben. Heine lebt als freier Autor in der Nähe von Regensburg.

Links:

Autorenhomepage
Interview
mit dem Autor
Leserrezensionen auf lovelybooks.de

Weitere Bücher von E.W. Heine in unserem Bestand:

An Bord der Titanic : Kille Kille Geschichten (btb, 2003), Kinkerlitzchen : neue Kille Kille Geschichten (btb, 2003), Ruhe sanft : neue Kille Kille Geschichten (btb, 2004), Der Flug des Feuervogels. Die Raben von Carcassonne (btb, 2006), Das Halsband der Taube (btb, 1996), Magna Mater (Bertelsmann, 2012)

Published in: on November 9, 2012 at 1:02 pm  Schreibe einen Kommentar  

Buchtipp für den Oktober: Tolstoi und der lila Sessel von Nina Sankovitch

Mehr als 2,5 cm dick darf es nicht sein. Aber das ist auch das einzige Ausschlusskriterium. Ob Krimi, Kochbuch, Klassiker– oder der aktuelle Topseller: Nina Sankovitch, Tochter polnischer US-Einwanderer, ist mit Büchern aufgewachsen. Und entdeckt nun, nach dem Tod ihrer geliebten Schwester, die Literatur ein zweites Mal für sich: als Trost- und Kraftspenderin. Zwischen Wäschebergen, Kindergeschrei und Supermarkt nimmt Nina sich Auszeiten – und entlockt jedem Buch ein anderes Geheimnis. Die Eleganz des Igels, Twilight oder Englische Liebschaften, Toni Morrison, Julian Barnes oder Leo Tolstoi – Lesen bedeutet pures Lebensglück: und einmal am Tag den Moment, bei dem man ganz bei sich ist.

Der Blog der Autorin (englischsprachig), dort auch die Liste der gelesenen Bücher
Interview mit Nina Sankovitch auf kultur-base.de
Kritik im Deutschlandradio
Besprechung auf leselupe.de
Rezension auf splashbooks.de

© Douglas Healey

Die Autorin:

Nina Sankovitch wuchs als Tochter polnischer Einwanderer in Evanston, Illinois auf und studierte in Harvard Jura. Von Oktober 2008 bis Oktober 2009 las die vierfache Mutter täglich ein Buch und besprach es in ihrem Blog http://www.ReadAllDay.org. In ihrem ersten Buch erzählt sie, wie „Projekt 365“ ihr Leben veränderte. Nina Sankovitch lebt mit ihrer Familie in Connecticut.

Published in: on Oktober 2, 2012 at 11:55 am  Schreibe einen Kommentar